Diakonie
Aktuelles aus dem Diakonischen Werk der EKD
- Special Olympics: Basketball kennt keine Behinderung15. Mai 2012
Die Be Magics aus der diakonischen Stiftung Friedehorst sind das erste Bremer Basketball-Team für Menschen mit geistiger Behinderung. Mit Unterstützung des Basketball-Bundesligisten Eisbären Bremerhaven trainieren sie intensiv für die Special Olympics in München vom 20. bis 26. Mai.
- Ambulant betreutes Wohnen: ?Ich fühle mich hier sauwohl!“08. Mai 2012
Immer mehr Menschen mit Behinderung leben im ambulant betreuten Wohnen. Die Angebote der Diakonie sind seit 2008 um 16 Prozent gewachsen, wie die Zahl des Monats Mai zeigt. Auch Inge Ehrhorn aus Rotenburg an der Wümme hat sich für eine eigene Wohnung entschieden: Nach 48 Jahren in einer Einrichtung der Diakonie für Menschen mit geistiger Behinderung ist sie vor kurzem in eine Zweizimmerwohnung gezogen.
- Video: Joghurt von Menschen mit und ohne Behinderung 03. Mai 2012
In Biesenthal nahe Berlin wird seit 2010 ein ganz besonderer Joghurt hergestellt: ?Lobetaler Bio“. In der Bio-Molkerei der Hoffnungstaler Werkstätten arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, zum Beispiel Sören Lukaszewski und Lydia Feiler. Ein Einblick in ihren Arbeitsalltag im Video-Portrait.
- Behinderung und Migration: ?Viele haben Angst, ihr Kind nicht wiederzubekommen“02. Mai 2012
In Deutschland gibt es eine Vielfalt an Angeboten für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Doch eine große und stetig wachsende Bevölkerungsgruppe findet kaum Zugang zu den komplexen Hilfenetzen: Behinderte Menschen mit Migrationshintergrund nehmen Einrichtungen und ambulante Dienste selten in Anspruch. Dabei gibt es für sie passgenaue Unterstützung ? zum Beispiel in Bethel.
- Inklusion: Endlich gemeinsam Lernen 27. April 2012
Die Katharinenschule in Schneidlingen erprobt ein neues Schulmodell. Sie ist eine von bundesweit fünf evangelischen Schulen, die der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) für das Projekt ?Vielfalt in Bildung. Eine Schule für alle ? jetzt!“ ausgewählt hat. Das Ziel: Schüler und Schülerinnen mit und ohne Behinderung lernen gemeinsam und voneinander. Ein Ortsbesuch in Sachsen-Anhalt.
- Boys? Day: Soziale Berufe sind Berufe mit Zukunft ? auch für Männer25. April 2012
Soziale Berufe sind nur etwas für Frauen? Von wegen! Der Boys? Day am 26. April 2012 will mit diesem Vorurteil aufräumen. Für Martin (32) war die Geschlechter-Frage bei der Berufswahl nie relevant: Seit seinem Zivildienst ist er als Krankenpfleger tätig. Die Begeisterung für diese berufliche Tätigkeit kam bei ihm aber erst mit der Zeit.
- Prostitution: ?Viele sind fast noch Kinder“19. April 2012
Das Diakonie-Projekt ?Sperrgebiet“ im Hamburger Bahnhofsviertel St. Georg bietet seit 1985 Schutz und Perspektiven für Mädchen und junge Frauen in der Prostitution. Deren Lebensumstände ändern sich, es gibt neue Formen der sexuellen Ausbeutung. Dies hat Auswirkungen auf die Arbeit vom ?Sperrgebiet“.
- Jugendmigrationsdienst: Hilfe bei der Suche nach Arbeit11. April 2012
Mehr als 10.000 Angebote und Einrichtungen für Jugendliche gibt es bundesweit in der Diakonie, wie die aktuelle Zahl des Monats zeigt. Der Jugendmigrationsdienst in Berlin-Neukölln ist eines dieser Angebote. Er unterstützt junge Menschen mit Migrationshintergrund bei der schulischen, beruflichen und sozialen Integration ? zum Beispiel die 27-jährige Spanierin Ines.
- Soziale Berufe: Mehr als nur Arbeit04. April 2012
Dienst nach Vorschrift ist das eine. Doch die Atmosphäre in diakonischen Einrichtungen lebt auch von den Ideen der Mitarbeitenden. Ihr Spirit und ihr Engagement über die erwartete Einsatzbereitschaft hinaus sind das, was zählt. Sabine Giesa und Meike Grenzius zeigen als Nachwuchskräfte der Diakonie besonders viel Tatendrang. Sabine Giesa ist mit 27 bereits Leiterin einer evangelischen Kita, Meike Grenzius (19) kocht für 320 Kinder und Jugendliche.
- Anerkennung von Berufsabschlüssen: Küchenhelfer mit Diplom28. März 2012
Der Arzt, der Taxi fährt, die Architektin, die zur Kosmetikerin umschult ? Menschen, die ihren Studien- oder Berufsabschluss im Ausland gemacht haben, finden in Deutschland oft keinen entsprechenden Job. Und das trotz allseits beklagtem Fachkräftemangel. Damit nicht noch mehr gut ausgebildete Zuwanderer im Niedriglohnsektor arbeiten müssen, tritt am 1. April 2012 das neue Anerkennungsgesetz in Kraft. Bereits seit 2010 gibt es beim Diakonischen Werk Hamburg die Zentrale Anlaufstelle Anerkennung. Dort haben auch die chilenische Sozialarbeiterin Sandra Garcia und der polnische Physiotherapeut Pawel K. Hilfe gefunden.
Newsfeed der Diakonie Katastrophenhilfe
- Syrien: Menschen sind auf Hilfe angewiesen
Stuttgart, 19.04.2012
Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt rund 130.000 Euro als Nothilfe für Opfer des Konflikts in Syrien bereit. Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung des evangelischen Hilfswerks, ist besorgt, dass es weiterhin zu Kämpfen kommt. „Nachdem der Konflikt schon über ein Jahr andauert, brauchen die Menschen dringend Hilfe. Sie sind mit ihren Kräften am Ende“, so Kessler. Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft im Rahmen des globalen kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT Alliance Flüchtlingen. Außerdem unterstützt das Hilfswerk mit weiteren Partnern, wie der württembergischen evangelischen Landeskirche, Hilfsbedürftige in Syrien, vor allem in Homs. - Caritas und Diakonie in Sorge um Kriegsopfer
Freiburg/Stuttgart, 12.04.2012
Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe sind tief besorgt angesichts des Schicksals von rund 100.000 vertriebenen Kriegsopfern im Norden Malis. Die kirchlichen Hilfswerke befürchten eine schwere humanitäre Krise. Sie fordern, dass so schnell wie möglich eine humanitäre Schutzzone eingerichtet wird, um die Versorgung der Menschen zu ermöglichen. Auch in die Nachbarländer Niger und Burkina Faso sind Zehntausende geflohen. Die angespannte Versorgungslage wegen der anhaltenden Dürre erfordert dort nach Ansicht der Hilfswerke ebenfalls schnelles Handeln. - Sahel: Vorsorge mildert Hungerkrise
Stuttgart, 04.04.2012
Die Lage in der westafrikanischen Sahelzone ist nach Einschätzung der Diakonie Katastrophenhilfe ernst. Wegen lang anhaltender Dürre ist die Ernte vielerorts ausgefallen. „Ohne Zweifel verschärfen Klimawandel und Konflikte in der Region die Situation. Im Sahelgebiet herrscht eine Hungerkrise“, sagte Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung des evangelischen Hilfswerks. Er ist gerade aus dem Dürregebiet zurückgekehrt. Dort leistet das Hilfswerk Unterstützung. - Mali: Flüchtlingsstrom verschärft Lage in Dürregebiet
Stuttgart, 27.03.2012
Die Spannungen im westafrikanischen Mali verschärfen die Lage in den Nachbarländern. Seit Januar sind Zehntausende in den Niger und nach Burkina Faso geflohen. Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung der Diakonie Katastrophenhilfe, sagte nach seinem Besuch an der malischen Grenze in Burkina Faso: „Wegen der Dürre gibt es kaum Ressourcen, um die lokale Bevölkerung zu ernähren.“ - Somalia: Gegen Eskalation militärischer Gewalt
Stuttgart, 20.03.2012
In Somalia ist die Zivilbevölkerung nach Einschätzung der Diakonie Katastrophenhilfe immer stärker von militärischer Gewalt betroffen. Vor der am 22. März beginnenden Sitzung des Rats für Außenbeziehungen der EU in Brüssel wendet sich das evangelische Hilfswerk gegen eine Ausweitung der militärischen Mittel. So erwägt die EU, den Einsatz gegen die Piraten auf die Küstengebiete auszudehnen. Dies führt nach Ansicht des Hilfswerks nur zu weiteren Leiden der Bevölkerung.

